Brandgefahr in der Lichterzeit

Brandgefahr in der Lichterzeit

Für viele untrennbar mit der Advents- und Weihnachtszeit verbunden: heimeliger Lichterglanz. Aber ob echte Kerzen oder elektrische Lichterketten – beide können Brände auslösen. Sicherheitsmaßnahmen wie Rauchmelder können Leben retten. 

Adventszeit ist Lichterzeit – mit manchmal schlimmen Folgen. Im Dezember nehmen die Brandschäden um rund 40 Prozent im Vergleich zum Frühjahr zu. Etwa 11.000 Brände wurden 2012 Versicherungen gemeldet. Die zahlten dafür 32 Millionen Euro, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Die Advents- und Weihnachtszeit ist ein besonders guter Zeitpunkt, um Rauchmelder anzuschaffen. Kerzen auf Adventskränzen oder am Weihnachtsbaum und auch Lichterketten können Schwelbrände verursachen. Daher rät der TÜV Rheinland, spätestens jetzt Rauchmelder anzuschaffen. Die Prüfbehörde empfiehlt für jeden Raum einen Rauchmelder, TÜV-GS sowie VdS-Prüfsiegel garantieren die Qualität der Geräte. Auf dem Rauchmelder muss außerdem die Norm „DIN EN 14 604“ vermerkt sein. Wichtig ist es auch, darauf zu achten, dass man am Rauchmelder leicht erkennen kann, wann die Batterie zur Neige geht.

Lebensrettende Sirene

Ein Rauchmelder weckt auch aus dem Tiefschlaf, wenn eine nachglimmende Weihnachtskerze oder eine Lichterkette ein Feuer entfachen. Der Piepston ist so laut wie ein Presslufthammer. Zum Glück, denn nur so kann er Leben retten.

Brandgeruch nehmen wir im Schlaf erst sehr spät wahr, und das kann schnell tödlich enden: Denn nur 100 Gramm verkohlter Kunststoff – zum Beispiel von einem brennenden Fernseher – reichen aus, um eine 85 Quadratmeter große Wohnung zu verrauchen. Die hochgiftigen Gase können in kurzer Zeit bewusstlos machen und die Lunge verätzen. Selbst wenn man von der Feuerwehr noch lebend geborgen wird, können die Folgen der Rauchvergiftung tödlich sein.

Am besten noch heute einen kaufen

In jeder Wohnung sollte deshalb ein Rauchmelder installiert sein. Die kleinen runden Geräte funktionieren über Photozellen:
Eine Lichtquelle ist mit einem Sensor verbunden, der durch Rauch einen Spannungsunterschied auslöst und dann Alarm schlägt.

Defekte Elektrogeräte

Isolierung

Mögliche Brandquellen sind auch dort, wo Elektrogeräte einen Kurzschluss verursachen können. Deshalb sollte die Isolierung von Anschlusskabeln regelmäßig kontrolliert werden. Außerdem sollte unbeaufsichtigter Dauerbetrieb vermieden werden.

Mehrfachsteckdosen

Leistungsstarke Elektrogeräte, die an einer Mehrfachsteckdose stecken, können zu einer Überlastung führen: Hoher Stromfluss erzeugt Wärme, die Stromleitungen überhitzen und es kann zu einem Schwelbrand kommen. Deshalb sollte man auf die mögliche maximale Anschlussleistung der Verteiler achten.

Gardinen
Leicht entflammbare Dinge wie Gardinen gehören nicht in der Nähe von Kerzen oder elektrischen Wärmegeräten.

 

Offener Kamin
Bei offenen Kaminen entsteht leicht Funkenflug. Durch den Einbau einer Kamintür lässt sich das effektiv verhindern. Zudem gehört vor jeden Kamin eine Metallplatte, damit sich der Teppich oder Holzboden nicht entzünden kann.

 

Quelle: BR-Ratgeber

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